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| Presseartikel |
| Freie Presse |
10.03.2010 |
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| Abstiegsduell verspricht Zündstoff |
| Serie zwischen Eispiraten Crimmitschau und Hannover Indians wirft Schatten voraus |
Der Abstiegskampf verspricht Zündstoff: Ab dem 16. März treffen die Eispiraten Crimmitschau und die Hannover Indians in der Serie „best of seven“ aufeinander. Der Verein, der zuerst vier Partien gewinnt, schafft den Klassenerhalt. Der Verlierer muss in die Entscheidungspartien gegen den Unterlegenen des anderen Duells (Dresden/Bremerhaven gegen Freiburg). Alle drei direkten Vergleiche in der Hauptrunde haben die Eispiraten für sich entschieden. Das zählt im Abstiegskampf aber nichts. „Freie Presse“ beleuchtet die einzelnen Teambereiche der Rivalen.
Tor: Die Stammplätze sind bei beiden Vereinen vergeben. Crimmitschau startet mit Marko Suvelo. Der Deutsch-Finne muss aber schnell wieder zur Sicherheit, die er im November und im Dezember gezeigt hat, finden. Hannover vertraut auf Youri Ziffzer, der mit den Eisbären Berlin schon zweimal den deutschen Meistertitel gewonnen hat. Ziffzer blieb in Hannover bisher hinter den Erwartungen. Die Crimmitschauer scheinen auf der Position leichte Vorteile zu haben, weil sie mit Tobias Güttner den besseren Reservekeeper besitzen.
Abwehr: In der Hauptrunde präsentierte sich Crimmitschau in der Defensive stärker als Hannover. Die Eispiraten kassierten bislang 166 Gegentreffer. Dagegen mussten die Indians schon 187 Gegentore hinnehmen. Crimmitschau kann in der Abwehr drei Legionäre aufbieten. Bei Ausfällen gilt der gelernte Stürmer Alexander Heinrich als Option für die Hintermannschaft.
Offensive: Beide Teams haben bisher 126 Treffer erzielt. Aber: Auf den Schlüsselpositionen verkörpern die Niedersachsen mehr Klasse. Vor Allem Kyle Doyle (22 Tore und 22 Vorlagen) und Jamie Chamberlain (15 Tore und 31 Vorlagen) gelten als gefährliche Legionäre. Dazu kommt noch der Ex-Landshuter Brady Leisenring. Dagegen agierten die Ausländer der Eispiraten bei der Chancenverwertung zu verspielt.
Trainer: Die Auseinandersetzung auf den Trainerbänken garantiert Brisanz. Crimmitschaus Wayne Hynes muss erstmals als Übungsleiter ein Team in der entscheidenden Saisonphase betreuen. Dagegen konnte Joe West die Indians in der Vorsaison als Coach in die 2. Bundesliga führen. Die Schwierigkeiten für Beide: Sie müssen ein motiviertes und aggressives Team auf Eis schicken, welches sich trotzdem keine dummen Strafen einhandelt. Dabei ist Hannovers Coach mehrfach mit schlechtem Beispiel vorangegangen. Erst am Sonntag in Landshut kassierte er eine Spieldauerstrafe wegen Schiedsrichterbeleidigung.
Spezial-Teams: Im Powerplay gibt es keine großen Unterschiede. Hannover hat 15,6 Prozent und Crimmitschau 14,9 Prozent der Powerplaychancen genutzt. Den Eispiraten gelangen aber schon vier Überzahltore in dieser Saison gegen Hannover. Durch die Rückkehr von André Schietzold wirkt das Powerplay druckvoller. Im Unterzahlspiel hat Crimmitschau die Nase vorn. Crimmitschau musste 49 Treffer hinnehmen. Hannover kassierte 70 Gegentore in Unterzahl.
Umfeld: Trotz der schwachen Premierensaison ist die Euphorie in Hannover riesengroß. Durchschnittlich 3000 Zuschauer kamen pro Heimspiel in das Stadion an den Pferdeturm, wo jedes Mal eine ganz besondere Eishockeystimmung herrscht. Crimmitschau kämpft gegen den Zuschauerrückgang. Zuletzt waren die Fans nach schwachen Leistungen unzufrieden. Den Abstiegskampf können die Westsachsen aber nur mit der bedingungslosen Unterstützung de Fans überstehen.
Holger Frenzel |
| Eingetragen von: Torsten Kleber |
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Blitztabelle |
| 1. |
Eispiraten Crimmitsc |
0 |
| 2. |
Wölfe Freiburg |
0 |
| 3. |
SERC Wild Wings |
0 |
| 4. |
Steelers Bietigheim- |
0 |
| 5. |
Lausitzer Füchse |
0 |
| 6. |
Landshut Cannibals |
0 |
| 7. |
SB Rosenheim |
0 |
| 8. |
Hannover Indians |
0 |
| 9. |
Fischtown Pinguins |
0 |
| 10. |
EVR Tower Stars |
0 |
| 11. |
ESV Kaufbeuren |
0 |
| 12. |
Dresdner Eislöwen |
0 |
| 13. |
Heilbronner Falken |
0 |
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