Bereits im ersten Drittel war vom tollen Auswärtssieg am Freitag in Landshut nichts mehr zu spüren. Die Crimmitschauer hatten zwar die erste Chance des Spiels mit einem Lattentreffer von Andre Schietzold, aber ein Doppelschlag der Füchse in der 4. und 5. Minute durch Gosdeck und Götz brachte das Eispiraten-Kartenhaus jäh zum Einsturz. Knapp eine Minute vor der Pausensirene fiel das 0:3 - natürlich durch Carsten Gosdeck und natürlich im Füchse-Powerplay. Das Erfolgsrezept der Ostsachsen sollte sich eigentlich inzwischen auch bis auf die Eispiraten-Bank herumgesprochen haben...
Im zweiten Spielabschnitt ließen die Crimmitschauer immerhin keinen weiteren Gegentreffer zu, doch das monotone und wenig einfallsreiche Offensivspiel der Hausherren machte den enttäuschten Fans wenig Hoffnung auf eine Wende. So blieben auch drei Powerplays in diesem Drittel erfolglos.
Auch im letzten Drittel änderte sich wenig. Die Crimmitschauer spielten fahrig, mit Fehlpässen und ohne zündende Ideen. Weißwasser reichte eine solide Defensive, um die wenigen Eispiraten-Angriffe zu entschärfen. Die ETC-Taktik, die auswärts gegen stärkere Teams funktioniert, ist eben belanglos, wenn man im heimischen Stadion etwas fürs Spiel tun muss! Nachdem auch das fünfte Überzahlspiel der Pleißestädter ohne Tor blieb, erhöhte Weißwassers Masek in der 49. Minute auf 0:4. Wenigstens der wertlose Ehrentreffer gelang den Rot-Weißen in Person von Paul Ballantyne 7 Sekunden vor dem Ende.


Fotos: Alexander Grimm