Kein Spiel geplant!

Kein Spiel geplant!
 

Interview 20.04.2012 13:44 Uhr von: Torsten Kleber
Julius Michel im Interview
Stürmer Julius Michel stand in den vergangenen zweieinhalb Monaten für die Eispiraten Crimmitschau auf dem Eis. Der 25-jährige kam in 20 Partien zum Einsatz. Nach der Saison beschreibt er im Interview seine Sicht auf die Spiele und seiner Leistung. Das Interview führte Holger Frenzel.
 


Sie haben bis Ende Januar in Schönheide gespielt. Dann folgte die Rückkehr nach Crimmitschau. War der Schritt richtig oder falsch?

Ein richtig oder falsch gibt es da nicht. Es war eine ganz tolle Erfahrung in einer so homogenen Mannschaft zu spielen. Der Respekt und das Miteinander waren letztendlich nicht nur der Schlüssel für den Klassenerhalt, sondern auch ein großer Spaßfaktor. Es ist schade, dass wir die Play-off-Teilnahme knapp verpasst haben. Aber wir konnten uns im Kampf um den Klassenerhalt behaupten. Meine Rolle war klar: Das Team im Training, in der Kabine, auf der Bank - und wenn ich gebraucht wurde - auf dem Eis zu unterstützen. Trotz der unregelmäßigen Eiszeit, konnte ich viel lernen.

Wie und bei welchem Klub geht es für dich in der nächsten Saison weiter?

Die Frage kommt zu früh. Fakt ist: Mir hat es Spaß gemacht bei dieser Truppe zu sein. Allerdings bin ich im Vergleich zu den anderen auch beruflich tätig und will es definitiv bleiben. Von daher wird es erst Ende Juli endgültig Klarheit geben. Dann weiß ich, wie alles mit meiner Firma funktioniert und wie viel Zeit ich für Eishockey investieren kann.

In der letzten Partie in Bremerhaven gab es eine Niederlage. Wie schätzen sie den Auftritt an der Nordseeküste ein?

Dieses Spiel ist sicher schwer zu bewerten. Nachdem wir den Klassenerhalt zu Ostern gesichert hatten, sind der Druck und die Spannung abgefallen. Für mich war es schön, dass ich spielen durfte. Das Ergebnis haben wir uns allerdings anders vorgestellt, aber wir können es verkraften. Ich kam in einer Reihe mit Lars Grözinger und Hannes Albrecht zum Einsatz. Im Großen und Ganzen gelang uns wenig nach vorn. Aber: Unsere Reihe hat auch hinten kein Gegentor zugelassen. (Quelle: Holger Frenzel)
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