 {"id":54171,"date":"2026-08-14T07:00:22","date_gmt":"2026-08-14T05:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.etconline.de\/wp\/?p=54171"},"modified":"2026-08-12T15:28:37","modified_gmt":"2026-08-12T13:28:37","slug":"pre-season-check-2026-2027-lausitzer-fuechse-und-duesseldorfer-eg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etconline.de\/wp\/index.php\/2026\/08\/14\/pre-season-check-2026-2027-lausitzer-fuechse-und-duesseldorfer-eg\/","title":{"rendered":"Pre Season Check 2026 \/ 2027 &#8211; Lausitzer F\u00fcchse und D\u00fcsseldorfer EG"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Lausitzer F\u00fcchse &#8211; Mannschaftliche Geschlossenheit ohne gro\u00dfe Namen<\/strong><\/h3>\n<p class=\"PDq2pG_selectionAnchorContainer\" data-start=\"46\" data-end=\"435\">Nach dem Einzug in die Playoffs hat sich bei den Lausitzer F\u00fcchsen im Sommer einiges getan. W\u00e4hrend der Kern der Mannschaft erhalten blieb, mussten die Verantwortlichen gleichzeitig einige schmerzhafte Abg\u00e4nge kompensieren. Die Handschrift von Trainer Christof Kreutzer bleibt jedoch klar erkennbar: Viel Tempo, aggressives Forechecking und eine Mannschaft, die als Kollektiv funktioniert. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren wirkt der Kader ausgewogener.<\/p>\n<p class=\"PDq2pG_selectionAnchorContainer\" data-start=\"46\" data-end=\"435\">Die F\u00fcchse konnten im Sommer zahlreiche Leistungstr\u00e4ger halten. Anthony Morrone bleibt die unumstrittene Nummer eins zwischen den Pfosten und geht nach einer starken Vorsaison erneut mit viel Vertrauen in die Spielzeit. Vor ihm bilden Tim Heyter, Markus Freis und Marlon Braun weiterhin das Ger\u00fcst der Defensive. Schmerzlich sind dagegen die Abg\u00e4nge mehrerer etablierter Spieler. Alexis D&#8217;Aoust geh\u00f6rte \u00fcber Jahre zu den kreativsten Angreifern der DEL2 und Charlie Jahnke war stets ein unangenehmer Gegenspieler.<\/p>\n<p class=\"PDq2pG_selectionAnchorContainer\" data-start=\"46\" data-end=\"435\">Nachdem mit Tim Sezemsky, Kyle Havlena und Eric Hjorth auch wichtige defensive Bausteine der vergangenen Saison das Team verlie\u00dfen, wurde vor allem hier gezielt nachger\u00fcstet. Mit dem Schweden Alex Br\u00e4nnstam kommt ein offensiv orientierter Verteidiger aus Schweden nach Wei\u00dfwasser. F\u00fcr den 25-J\u00e4hrigen ist es die erste Station au\u00dferhalb seines Heimatlandes. Seine Laufst\u00e4rke und sein Spielaufbau k\u00f6nnten dem Powerplay der F\u00fcchse eine neue Dimension verleihen. Auch auf Connor Hannon wird mit Spannung geblickt, der aus Rostock kommende Kanadier \u00fcberzeugte zuletzt in der Oberliga mit starker Entwicklung und soll nun den n\u00e4chsten Schritt in der DEL2 gehen. Ob ihm der Sprung sofort gelingt, wird eine der spannendsten Fragen der Saison sein.<\/p>\n<p class=\"PDq2pG_selectionAnchorContainer\" data-start=\"46\" data-end=\"435\">Im Sturm wird erneut auf eine Mischung aus bew\u00e4hrten Leistungstr\u00e4gern und entwicklungsf\u00e4higen Importspielern gesetzt wird. Weiter in der Lausitz sollen Adam Brady, John Broda, Clarke Breitkreuz und Georgiy Saakyan offensiv den Ton angeben. Der US-Amerikaner\u00a0Bryan Lemos wurde erst zum Abschluss der Kaderplanung verpflichtet und soll viel Geschwindigkeit sowie Spielmacherqualit\u00e4ten auf der Centerposition mitbringen. Sollte er sich schnell an die Liga gew\u00f6hnen, k\u00f6nnte er zu den \u00dcberraschungen der Saison z\u00e4hlen. Besonders interessant d\u00fcrfte David Rundqvist werden, der erfahrene Schwede kennt die DEL2 bestens und bringt nicht nur Scoringqualit\u00e4ten, sondern auch F\u00fchrungsst\u00e4rke mit. Nach mehreren konstanten Jahren soll er sofort Verantwortung in den ersten beiden Sturmreihen \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p class=\"PDq2pG_selectionAnchorContainer\" data-start=\"1618\" data-end=\"1771\">Sportdirektor und Trainerteam entschieden sich bewusst gegen gro\u00dfe Namen und verpflichteten stattdessen Spieler, die hervorragend ins Spielsystem passen.\u00a0Die Basis aus einer stabilen Defensive, einem starken Torh\u00fcter und einer klaren Spielidee stimmt bei den Lausitzer F\u00fcchsen. Entscheidend wird sein, ob die Neuzug\u00e4nge die entstandenen L\u00fccken schlie\u00dfen und wer sich als neuer offensiver F\u00fchrungsspieler etabliert. Gelingt dies, ist ein Platz unter den ersten sechs durchaus realistisch. Fehlt dagegen die offensive Konstanz, d\u00fcrfte sich Wei\u00dfwasser erneut im engen Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation wiederfinden.<\/p>\n<h3><strong>D\u00fcsseldorfer EG &#8211; Jeder, der Meister werden will, muss mit mit der alten Dame reden<\/strong><\/h3>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Quo vadis D\u00fcsseldorf? Platz 9 in der Hauptrunde und das anschlie\u00dfende Aus gegen Landshut waren f\u00fcr den achtmaligen deutschen Meister sicher nicht das, was man sich nach dem Abstieg aus der DEL vorgestellt hatte.\u00a0F\u00fcr die neue Saison wurde deshalb kr\u00e4ftig am Kader gearbeitet und gleich 14 Spieler haben D\u00fcsseldorf verlassen, gleichzeitig wurde die Mannschaft auf vielen Positionen neu aufgestellt. Dabei f\u00e4llt vor allem eines auf: Die DEG hat bei den Neuverpflichtungen ordentlich Qualit\u00e4t geholt.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Auf der Torh\u00fcterposition setzt D\u00fcsseldorf auf eine Mischung aus Erfahrung und Entwicklungspotenzial.\u00a0Jonas Langmann bringt eine Menge DEL2-Erfahrung mit und kennt die Liga wie kaum ein anderer Torh\u00fcter. Er k\u00f6nnte f\u00fcr die DEG ein \u00e4u\u00dferst wichtiger Faktor werden, denn durch seine enorme Ruheausstrahlung ist er f\u00fcr eine Mannschaft mit hohen Ambitionen wie die DEG enorm wichtig. Dazu kommen\u00a0Leon H\u00fcmer aus dem eigenen Nachwuchs und Niklas Lunemann zwei Goalies, die beide noch Entwicklungspotenzial besitzen. Vor allem Lunemann konnte in den vergangene Zeiten als F\u00f6rderlizenzspieler der K\u00f6lner Haie in Bad Nauheim oder auch vergangene Saison in D\u00fcsseldorf \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Erfahrung wird in der kommenden Saison in D\u00fcsseldorf gro\u00df geschrieben.\u00a0Andrew Bodnarchuk ist dabei der herausragende Name, der 37-J\u00e4hrige kommt nach 3 Jahren von den Kassel Huskies und hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. Er bringt 42 Spiele NHL-, \u00fcber 600 AHL- und \u00fcber 200 Spiele DEL-Erfahrung mit. Dazu stehen hinten mit Maximilian Faber, Tariq Hammond, Max Balinson und Kristian Blumenschein allesamt Spieler, die ihre Qualit\u00e4t in der DEL2 bereits unter Beweis gestellt haben und die Defensive der DEG deutlich stabiler machen als vergangene Saison.<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Damit sind wir noch nicht mal in der Offensive angekommen. Dort tummeln sich mit Brett Kemp, Corey Mackin, Carter Turnbull, Erik Bradford und Yushiroh Hirano allein ein Kontingent, das auf dem Papier zu den st\u00e4rksten der Liga geh\u00f6ren d\u00fcrfte. Allein Kemp kommt aus Bietigheim mit 77 Punkten aus 60 Hauptrundenspielen, \u00fcber Corey Mackin brauchen wir wohl nicht weiter zu reden, au\u00dfer vielleicht die Hoffnung, dass er einen Teil seiner Abschlussqualit\u00e4t am Sahnpark zur\u00fcckgelassen hat. Turnbull vom viermaligen slowakischen Meister HC Banska Bystrica war in der Slowakei sogar Topscorer und bester Torsch\u00fctze.\u00a0Dazu kommen Jason Bast als Deutsch-Kanadier und mit Ville J\u00e4rvel\u00e4inen als Deutsch-Finne weitere gro\u00dfe Namen, die wissen, wo das gegnerische Tor steht. Das sorgt insgesamt f\u00fcr eine bemerkenswerte Mischung aus Erfahrung und Qualit\u00e4t, doch Namen allein gewinnen keine Spiele. Die gro\u00dfe Frage lautet deshalb: Kann Coach Harry Lange aus der neu zusammengestellten Mannschaft tats\u00e4chlich ein Spitzenteam formen?<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Die DEG geh\u00f6rt definitiv zum erweiterten Favoritenkreis, der gro\u00dfe Umbruch im Team ist aber auch gleichzeitig das gr\u00f6\u00dfte Fragezeichen, denn 14 Abg\u00e4nge bedeuten, dass sich eine komplett neue Hierarchie entwickeln muss. Daher fehlt f\u00fcr ganz oben derzeit noch der letzte Beweis, dass die neu zusammengestellte Mannschaft \u00fcber 52 Spiele konstant auf hohem Niveau spielen kann, das wissen wir erst im Februar 2027. Die herausragende St\u00e4rke der DEG ist eindeutig die offensive Qualit\u00e4t, diese zu b\u00e4ndigen, d\u00fcrfte f\u00fcr jedes Team der DEL 2 die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung in den Spielen sein. Die Namen auf dem Papier sind stark \u2013 aber gerade bei einer Mannschaft mit vielen starken Einzelcharaktern muss es passen, davon k\u00f6nnen so einige Teams ein Lied singen. Aber wenn\u00a0die Mannschaft schnell genug zusammenfindet und Lange eine funktionierende Einheit formt, dann gnade den Gegnern Gott&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lausitzer F\u00fcchse &#8211; Mannschaftliche Geschlossenheit ohne gro\u00dfe Namen Nach dem Einzug in die Playoffs hat sich bei den Lausitzer F\u00fcchsen im Sommer einiges getan. W\u00e4hrend der Kern der Mannschaft erhalten blieb, mussten die Verantwortlichen gleichzeitig einige schmerzhafte Abg\u00e4nge kompensieren. Die Handschrift von Trainer Christof Kreutzer bleibt jedoch klar erkennbar: Viel Tempo, aggressives Forechecking und eine Mannschaft, die als Kollektiv funktioniert. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren wirkt der Kader ausgewogener. 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