Neues Jahr, neues Glück. Der altbewährte Silvesterspruch sollte sich am heutigen Abend nicht für die Eispiraten bewähren. In einem defensiv geführten Spiel unterlagen die Eispiraten den Krefeld Pinguinen mit 1:3.
Krefeld startete schnell und konnte bereits in der ersten Minute den ersten Pfostentreffer verzeichnen. Doch auch die Eispiraten setzten ihrerseits immer wieder offensive Akzente und befanden sich lange Zeit auf Augenhöhe mit den Pinguinen. In der 7. Minute war es David Vandane, der einen Abpraller von Schneider in der zweiten Welle nutzen und zum o:1 vollenden konnte. Die Westsachsen bemühten sich jedoch um den schnellen Ausgleich, doch die Krefelder wussten geschickt die Eispiraten in den gefährlichen Zonen weg zu verteidigen und so kam nur wenig Torgefahr vor Bick zustande. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels neutralisierten sich beide Teams größtenteils. Krefeld ließ die Scheibe laufen, Crimmitschau verteidigte klug und mit Schneider. Dieser musste sein ganzes Können in der 19. Minute aufbieten, als Newton und Gogulla Vladelchtchikov mit einem Doppelpass verluden und Schneider sich bereits auf dem Weg in die andere Ecke befand. Der Torhüter der Eispiraten packte jedoch die Pranke noch aus und hielt sein Team damit im Spiel.
Im zweiten Drittel sollten sich die Krefelder ein deutliches Chancenplus erspielen, treffen sollten jedoch die Crimmitschauer. Zwar erspielten sich die Krefelder die erste gefährliche Chance des Drittels als Schneider bereits geschlagen war, doch der Rebound flog an der Torlinie knapp vorbei und so schüttelten sich die Crimmitschauer kurz und versuchten defensiv wieder die Ordnung herzustellen. Immer wieder erarbeiteten sich die Pinguine nun die Abschlüsse und Crimmitschau biss sich hinten an den Gegenspielern fest. Eine der wenigen Crimmitschauer Chancen konnte Louis Brune in der 33. Spielminute nutzen, als er von halbrechts den Puck vors Tor brachte und dieser von einem Krefelder Abwehrspieler an Bick vorbei zum 1:1 ins Tor wanderte. Crimmitschau versuchte nachzusetzen, doch weder Veber noch Sheyvrin konnten ihre aussichtsreichen Chancen verwerten. 2 Minuten vor Drittelende sollten erstmals die Specialteams zum Einsatz kommen, als Scalzo den Konter von Newton nur noch mit einem Stockschlag stoppen konnte. Die anschließende Unterzahl überstanden die Crimmitschauer jedoch schadlos.
Der Start ins letzte Drittel gestaltete sich ebenfalls langsam und beide Teams blieben weiterhin defensiv aufmerksam. Einen Schlagschuss von Vandane pflückte Schneider locker aus der Luft. In der 44. Minute war Schneider jedoch zum zweiten Mal überwunden. Santos schlenzte den Puck vors Tor zu Dybowski und dieser vollendete mutterseelenallein zum 1:2 am langen Pfosten (44. Minute). Im Anschluss rückten die Schiedsrichter mehr in den Mittelpunkt – nach einem intensiv geführten Zweikampf bekam Louis Brune 2+2 Minuten für Hohen Stock mit Verletzungsfolge und Max Newton 2 Minuten für Behinderung. Eine durchaus strittige Entscheidung, da Newton den Kontakt suchte, der erst zur Verletzung führte. Im Powerplay ließen die Krefelder den Puck sicher durch die Reihen marschieren, doch letztendendes sprang nicht mehr als ein Schlagschuss bei freier Sicht durch Mäkitalo heraus. Mit voller Mannschaftsstärke stellte Tuores noch einmal die Reihen um und warf kurz vor Schluss durch die Herausnahme von Schneider alles nach vorn. Brune und McGauley versuchten es aus spitzem Winkel, Trepanier verpasste die Chance zum Abschluss und doch sollten die Krefelder am Ende mit dem 3:1 den Sack zu machen. Santos konnte nach einem Konter auf das leere Tor lediglich mit Foul gestoppt werden und bekam so das technische Tor zum 1:3 für die Krefelder zugesprochen.
Nach intensivem Kampf unterliegen die Eispiraten nach dem Spielmarathon zuhause dem Ligaprimus und können nun erstmal Kräfte sammeln bis zum 11.01.2026 wenn die Eisbären aus Regensburg zu Gast im heimischen Sahnpark sind.