Nach der erfolgreichen Kaperfahrt am Freitag nach Kassel mit dem Sturz des Tabellenführers wechselte Coach Jussi Tuores den Stammkeeper Kevin Reich wieder ein, ansonsten blieb der Kader seit 6 Spielen unverändert.

Aufgrund der misslungenen Choreo in der Heinekurve begann das Spiel mit fast einstündiger Verspätung und man merkte beiden Teams die ungeplante Verzögerung an. Wobei die Füchse durchaus zuerst das Heft des Handelns in ihre Hände nahmen. Das Momentum kippte dann mit dem ersten Powerplay der Hausherren, die zu ersten Torchancen kamen. Tim Lutz setzte sich stark hinterm Tor durch, passte in den slot zum freien Noah Garthe und der Youngster erzielte nicht nur die wichtige Führung sondern zugleich seinen 4. Saisontreffer. Kurz darauf konnte Theodore nach großem Scheibenglück zum Ausgleich ins verwaiste Tor einnetzen. Vorausgegangen war ein Puckverlust der Eispiraten in ihrem Drittel. Kurz vor Drittelende nahm Sebastian Streu zu genau Maß und traf nur die Latte, so ging es mit einem leistungsgerechten Remis zum ersten Pausentee.

Die Eispiraten überstanden frühzeitig ihr erstes penalty killing schadlos, doch jetzt waren die Füchse wieder das bessere Team. Doch eine doppelte Strafe wegen Spielens mit hohem Stock brachte sie erneut ins Hintertreffen, weil Denis Shevyrin die Übersicht behielt, zum freien shooting star Garthe passte, der mit noch besserem Auge seinem aggressive leader den Puck mustergültig zurückspielte und dieser leicht zur erneuten Führung einschieben konnte. Perfektes give and go Spiel. Fast hätte Broda den postwendenden Ausgleich erzielte, aber Reich blieb mit starkem Save der Sieger. Im folgenden Powerplay der Eispiraten stand der Keeper der Gäste, Morrone, im Blickpunkt und unter Dauerfeuer, wobei speziell Collin Adams das Pech am Schläger klebt, denn erneute half der Pfosten den Gästen.

Weiter gings mit Pfostentreffer der Rot-Weißen, diesmal war Garthe der Pechvogel, als Morrone der Puck durchrutschte, aber am Pfosten liegenblieb. Besser machten es die Ostsachsen in ihrem Powerplay, als nach schnellem Passspiel Schmidt-Svejstrup per one timer Reich keine Chance lies. Adams hatte die Chance zur dritten Führung für sein Team, aber Morrone fing die Scheibe sicher im Spagat. Auch Reich bekam nun Hilfe, als Breitkreuz nur den Pfosten traf. Kurz darauf lief der Füchsekapitän Slalom durch die Eispiratenabwehr und Brady schob ins verwaiste Tor zur ersten Gästeführung. Darauf hatten die Hausherren keine Antwort mehr, weil bei Ihnen auch zusehends die Kräfte schwanden und verlieren das erste Sachsenderby mit 2:3.