Zurück in die Erfolgsspur gilt es für die Eispiraten, die in den letzten Spielen durchaus Nerven gezeigt haben, auch positiv gesehen mit einem Ausgleich 0,7 Sekunden vor Schluss am letzten Spieltag gegen Regensburg. Das sollte heute gegen den punktgleichen Konkurrenten aus Bietigheim-Bissingen gar nicht erst zur Debatte stehen..
Mit Krefeld, Kassel und Rosenheim enteilen drei Teams dem Rest der Tabelle und mit Kaufbeuren ist so langsam im Rennen um den 10 Platz auch nicht mehr wirklich zu rechnen. Aber in dieser Liga kann alles noch passieren, erst recht im Mittelfeld, wo zwischen dem EV Landshut als 4. und dem EC Bad Nauheim als 12. ganze 12 Punkte Abstand befinden. Mittendrin die Eispiraten und Gegner Bietigheim punktgleich. Der Sieger aus der Partie kann nach oben schauen, während der Verlierer sich noch stärker mit dem zu vermeidenen Strich in der Tabelle beschäftigen muss.
Das Goaliegespann um Olafr Schmidt (D-CAN, 24 Sp, 2.68 GT/Sp, 90.47%, 1 SO) und Florian Mnich (10 Sp, 3.36 GT/Sp, 85.49%, 0 SO) haben zwar ihre Statistiken verbessert, doch so richtig zufreiden dürften beide nicht mit ihren Gegentor-Durchschnitt sein.
Steelers-Goldhelm Jack Dugan (USA, 33 Sp, 18+24) ist mittlerweile in der Liga angekommen und ist mit 42 Punkten mittlerweil drittbester Scorer der DEL 2. Für die Eispiraten in Schach zu halten gilt es auch Brett Kemp (34 Sp, 14+21), Marek Racuk (32 Sp, 10+20) und Cole Fonstad (24 Sp, 12+16). Aus den Abwehrreihen ragen in der bisherigen Punktausbeute Arne Uplegger (32 Sp, 4+15), Tim Schüle (34 Sp, 3+12), Sören Sturm (31 Sp, 3+7) und Pawel Dronia (34 Sp, 2+11) hervor.
Eine Prognose ist für dieses Spiel schwer voraus zu sagen, denn das Team von Trainer Alexander Dück hatte nach einem Zwischenhoch und dem schweren Kampf vom letzten Platz ins Mittelfeld wieder ein paar negative Ausreißer. So setzte es im neuen Jahr gegen Kassel (1:7) und Regensburg (1:5) ein paar deftige Klatscher. Dem gegenüber holte man aber in der Lausitz mit einem Sieg nach Verlängerung zwei wichtige Punkte, schoss zu Hause den Dritten Rosenheim mit 5:2 aus der Halle und meisterte die Pflichtaufgabe in Kaufbeuren mit 6:1. Damit ist man zumindest in etwa da, wo man im Ellental nach 52 Spielen stehen will und an die positiven Ergebnisse soll gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Crimmitschau weiter gearbeitet werden. Ein offensives Hurra-Spiel wie der erste Auftritt im Sahnpark dürfte aber nicht zu erwarten sein.