Den ersten Sieg in 2026 haben die Eispiraten am letzten Dienstag teuer bezahlt, denn ihr Topscorer Corey Mackin verletzte sich bei einem Bandencheck am Oberkörper und muss voraussichtlich mehrere Wochen pausieren. Dafür stand im Tor wieder Kevin Reich zur Verfügung und Christian Schneider bekam seine wohlverdiente Pause.

Die Eispiraten legten nach der langen Busfahrt anfangs den Fokus auf eine stabile Defensive. Nach 10 Minuten begannen sie, auch offensiv Akzente zu setzen und hatten gute Gelegenheiten durch Mario Scalzo und Maxim Trepanier. Ein erstes powerplay blieb ungenutzt.

Zu Beginn des Mittelabschnittes gleich ein Schockmoment, als Thomas Felix ein Puck im Gesicht traf und er in der Kabine behandelt werden musste. Nach 10 Minuten konnte er Dank der guten medizinischen Arbeit wieder am Spiel teilnehmen. Doch da stand es bereits 1:0 für Krefeld, weil Matsumoto eine 2-1 Kontersituation mit einem satten Schlagschuss über die Fanghand von Reich nutzen konnte. Im zweiten powerplay konnten sich die Westsachsen einige gute Chancen herausspielen und verteidigten in Unterzahl den knappen Rückstand. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich blieb Dominic Walsh verwehrt, als er frei vor Bick klar von hinten gehakt wurde – auf einen Pfiff warteten alle Eispiraten aber vergeblich. Coach Jussi Tuores, der unter der Woche seinen Vertrag bis  2028 verlängerte, suchte vor dem Kabinengang energisch das Gespräch mit team stripes und drückte lautstark seine Unzufriedenheit aus.

Zu Beginn des Schlussdrittels gelang Adam McCormick der wichtige und verdiente Ausgleich. Doch der Favorit fand schnell eine Antwort, Vandane gelang es, Reich zu tunneln. Im zweiten powerplay gelang Müller für die Hausherren das 3:1, weil Reich die Scheibe durch die Hosenträger rutschte. 3’40“ vor Ultimo verließ Reich sein Tor für einen 6. Feldspieler. Newton konnte im Konter die Scheibe zum schlussendlich verdienten Endstand von 4:1 ins verwaiste Tor einschieben und Krefeld den 10. Sieg in Serie in die Bücher schreiben.

Bereits auf der langen Rückfahrt beginnt nun der Fokus auf das immens wichtige Heimspiel gegen die Freiburger Wölfe.