Nach drei Siegen in Folge hatten die Eispiraten mit Bremerhaven den zweiten DEL-Verein zu Gast im heimischen Sahnpark und konnten Spiel und Ergebnis offener gestalten als noch zum Auftakt gegen Wolfsburg. Am Ende setzten sich die Nordseestädter verdient mit 5:2 durch, denn den Eispiraten gelang es, lediglich das Anfangsdrittel zu bestimmen und wurden mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr in die eigene Verteidigung gezwungen.

Für den mit Rückenproblemen geschonten Pohl gab Ivan Ciernik sein Debüt im Eispiratendress. Das Spiel begann munter mit drei schnellen Toren in den Anfangsminuten. Den Führungstreffer der Gäste konterten Schietzold und Keil zur eigenen Führung, die man sich im Laufe des Drittels auch redlich verdiente, denn die Westsachsen agierten mit Einsatz und Laufbereitschaft und störten frühzeitig den Spielaufbau des DEL-Neulings erfolgreich. Dabei vergaben Lee von der Strafbank kommend, Pinizzotto mit Pfostentreffer und Schlenker aus Nahdistanz eine höhere Führung, auf der Gegenseite wurde es nur einmal richtig brenzlig, als Hooton im Konter am Tor vorbei schoss.

Besser machten es seine Teamkameraden im Mittelabschnitt und drehten mit einem Doppelschlag in der 21. Minute das Spiel. Erneut verschliefen die Gastgeber den Drittelbeginn und konnten sich lange von dem Schock nicht erholen. Bremerhaven bestimmte nun das Spiel und konnte sogar die Führung ausbauen, als man einen Aufbaupass abfangen und den Abpraller eiskalt ausnutzen konnte. Die Eispiraten kamen nur in eigener Überzahl zu einigen nennenswerten Chancen und blieben hinter der sehr guten Leistung des Anfangsdrittels stark zurück.

Nachdem die Eispiraten zum Anfang des Schlussdrittel aufmerksamer agierten, erhöhten die Gäste in der 44. Minute mit einem schönen Schuss über die Fanghand von Nie in den Torwinkel  das Ergebnis. Die Eispiraten gaben sich nicht auf und auf Pass von Schlenker traf Ciernik nur die Querlatte und verzog kurze Zeit später freistehend nur knapp, da merkte man ihm die noch fehlende Spielpraxis an. Bis zum Spielende hatten beide Teams noch Gelegenheiten, doch beide Keeper wollte keine weiteren Gegentreffer mehr zulassen.