Nach einem unkonzentrierten Beginn und verdientem Rückstand haben die Eispiraten Crimmitschau Moral bewiesen und die Partie gegen den EHC Freiburg vor heimischer Kulisse zu einem 4:1 (0:1, 2:0, 2:0) gedreht. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung ab Mitte des Spiels belohnten sich die Hausherren für ihren Kampfgeist und sicherten sich am Ende vor knapp 2.300 Fans souverän ihre ersten drei Punkte.
Die Partie im nebligen Sahnpark begann für die Hausherren denkbar holprig. Freiburg zeigte sich zielstrebiger, nutzte defensive Nachlässigkeiten der Gastgeber und ging in der 11.Minute folgerichtig durch Lukas Mühlbauer in Führung. Bei den Eispiraten passte zunächst wenig zusammen: Unsaubere Pässe, häufige Abseitspfiffe und ein harmloses Powerplay prägten das Bild, während Goalie Kevin Reich mehrfach einen höheren Rückstand verhindern musste.
Erst nach der 30.Minute kippte die zunehmend giftige Begegnung. Die Eispiraten vereinfachten ihr Spiel, brachten mehr Scheiben zum gegnerischen Tor und schlugen im Mittelabschnitt doppelt zu. In der 36.Minute fälschte Logan Will einen Distanzschuss in Überzahl zum 1:1-Ausgleich ab. Nur rund vier Minuten später drehte Noah Garthe die Partie komplett, als er einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 2:1 ins Netz lenkte – ein Treffer, der auch dem Videobeweis standhielt.
Im Schlussdrittel traten die Westsachsen mit spürbar breiterer Brust auf. Crimmitschau kontrollierte nun den Spielaufbau, stand defensiv sattelfest und schnürte die Gäste phasenweise ein. Ein blitzsauberer Doppelschlag zog den Breisgauern schließlich endgültig den Zahn: Zunächst traf Collin Adams in der 51.Minute per Bauerntrick zum 3:1, ehe Adam McCormick nur Sekunden später einen schnellen Konter trocken zum 4:1 verwertete. In der Schlussphase ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen, verteidigten konsequent und brachten den verdienten Heimsieg souverän über die Zeit.