Nachdem es die Eispiraten mit sechs Punkten an einem Wochenende schon letztens versucht hatten, aber leider nach der überzeugenden Partie in Kassel zuhause gegen die Lausitzer Füchse den Kürzeren zogen, gelang es den Rot-Weißen heute, einen erneut starken Auswärtsauftritt im heimischen Sahnpark zu vergolden. Mit 5:2 wurden unangenehm zu bespielende Bietigheimer Steelers nach Hause geschickt. Ganz nebenbei kletterten die Westsachsen damit auch in die Spitzengruppe der Ligatabelle.
Vor allem eins fällt bei den Mannen von Jussi Tuores in dieser Saison auf: sie scheinen fast immer die richtige Antwort parat zu haben. Dem nach guter Anfangsphase verdienten Führungstreffer der Gäste ließen die Hausherren im ersten Powerplay des Abends eine blitzsaubere Tik-Tak-Toe-Kombination folgen, die Jarno Kärki zum 1:1 abschloß. Sebastian Streu gelang nach sensationellem Anspiel von Collin Adams noch im ersten Durchgang die Führung.
Als im Mittelabschnitt das Geschehen auf dem Eis etwas wilder wurde, war es Goldhelm Louis Brune, der in eigener Unterzahl Salmik im Bietigheimer Tor zum 3:1 tunnelte. Im Schlussdurchgang stellte erneut Sturmtank Jarno Kärki, im Slot stehend, mit einem Tor der Marke Lindberg vermeintlich die Weichen auf Sieg. Doch nur 17 Sekunden später brachte Fonstad die Gäste wieder heran. Aber wie gesagt: um Antworten sind die Rot-Weißen in dieser Saison bisher selten verlegen. Logan Will stocherte den Puck wiederum nur wenig später zum 5:2-Endstand in die Maschen.
Alles in allem ein rundum gelungenes Wochenende für die Eispiraten: zehn zu drei Tore, maximale Punktausbeute. Ein Wermutstropfen könnten die heute verletzt fehlenden Lutz, Garthe und Walsh sein. Hoffen wir, dass es die Westsachsen nicht auch in dieser Spielzeit wieder hart mit dem Verletzungspech trifft und alle beizeiten wieder ins Geschehen eingreifen können.