Am Ende wankte die große DEG, aber sie fiel nicht. Mit 3:4 (0:2, 1:1, 2:1) mussten sich die Eispiraten dem bisher so dominanten Tabellenführer vor knapp 2.400 Fans geschlagen geben, kann auf eine kämpferische Aufholjagd zurückblicken, aber stand nun schon zum fünften Mal in Folge als Verlierer da.

Im Auftaktdrittel demonstrierte die DEG, warum sie unangefochten ganz oben steht. Defensiv ruhig und abgeklärt, offensiv eiskalt. Corey Mackin (8.) und Shawn O´Donnell (10.) nutzten zwei Abwehrpatzer der Crimmitschauer Hintermannschaft und ließen die Hausherren ziemlich alt aussehen. Auch das 0:3 nach genau 30 Minuten schenkten die Westsachsen fahrlässig und durch mangelnde Konsequenz im Verteidigen her, O´Donnell bedankte sich für den Doppelpack.

Crimmitschau gab die Punkte definitiv in der ersten Spielhälfte aus der Hand, denn nach Louis Brune 1:3 (35.) konnten die Hausherren nochmals richtig Druck aufbauen und Düsseldorf in arge Schwierigkeiten bringen. Die Pausensirene war durchaus eine Erlösung für die Gäste aus dem Rheinland.

Im Schlussabschnitt war es dann leider wieder eine sehr schlecht verteidigte Situation, die der freistehende Pischoff (47.) zum 1:4 nutzte. Crimmitschau wollte sich aber damit noch nicht geschlagen geben. Gemeinsam zogen die Eispiraten das Momentum auf ihre Seite, spielten schneller, härter und zielstrebiger. Tim Lutz brachte seine Farben mit einem Doppelpack (50., 52.) schließlich auch auf der Anzeigetafel wieder heran. Einige brenzlige Situationen musste die DEG noch überstehen, letztlich fuhr man aber die Punkte verdient ein, weil man dem Gegner sehr konsequent seine Abwehrschwächen aufzeigte.